Die Geschichte von Brettsperrholz

Wir werfen einen Blick zurück in die Geschichte dieser bemerkenswerten Form des Holzbaus, damit Sie einen Einblick erhalten, wie weit sich die moderne Zimmerei im Laufe der Zeit entwickelt hat.

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Brettsperrholz hat eine Revolution im Bauwesen ausgelöst.

Seit Jahrhunderten wird Holz als Baumaterial verwendet. Doch erst in den letzten Jahrzehnten hat sich eine neue Entwicklung im Bauwesen durchgesetzt – das Brettsperrholz. Oder anders ausgedrückt: Cross Laminated Timber (CLT).

Diese innovative Technik bietet zahlreiche Vorteile gegenüber herkömmlichen Baumaterialien. In diesem Blog geht es um die Geschichte von Brettsperrholz und seine Anwendungsmöglichkeiten.

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Die Geschichte von Brettsperrholz begann in den 90er Jahren in Deutschland und Österreich.

Damals suchte man in Sägebetrieben nach einer Möglichkeit die sogenannte Seitenware mit ihrer geringeren Qualität und Dimension zu einem hochwertigen Produkt zu veredeln. Man leimte mehrere Schichten kreuzweise übereinander. Die Idee war geboren, simpel zugleich und dennoch revolutionär. Sie legte den Grundstein für die Verwendung von CLT, das aus mindestens drei Schichten kreuzweise verleimtem Holz besteht.

 

Bis 1998 wurde die Technologie von anderen europäischen Ländern übernommen, und das erste CLT-Werk wurde in Österreich eröffnet. Zu diesem Zeitpunkt wurden auch die ersten bauaufsichtlichen Zulassungen in Deutschland und Österreich vergeben. Von dort aus verbreitete sich die Verwendung von CLT in anderen europäischen Ländern, aber auch in Nordamerika, Australien und Japan.

 

Im Laufe der Jahre hat sich die Herstellung von CLT verändert. Früher wurde das Holz traditionell getrocknet und dann mit Klebstoffen verarbeitet. Heute werden höhere Anforderungen an das Material gestellt und es wird unter anderem bei hohem Druck verpresst. Dadurch ist das Endprodukt von hoher Qualität und ideal für Konstruktionen mit hoher Last.

 

Heutzutage wird das Brettsperrholz in vielen unterschiedlichen Anwendungen eingesetzt. Dazu zählen unter anderem Wohngebäude, Schulen, Krankenhäuser, Brücken und sogar Aufzugsschächte. Auch in der Architektur hat das Material seinen Platz gefunden. Es erlaubt höhere Gebäude als herkömmliche Holzkonstruktionen und ist nachhaltiger als andere Baumaterialien. Es ist leichter und einfacher zu transportieren als Beton oder Stahl und bietet gute Wärmedämmung.

 

Ein weiterer Vorteil von CLT besteht darin, dass Holz ein nachwachsender Rohstoff ist. In einer Welt, die immer umweltbewusster wird, ist Nachhaltigkeit unverzichtbar. Zudem gibt es durch neue Technologien und Holzanbautechniken immer mehr Möglichkeiten, Holz als Baumaterial zu verwenden. Weiterhin ist CLT relativ kostengünstig im Vergleich zu anderen Baumaterialien, bei Berücksichtigung des gesamten Lebenszyklus.

Um es zusammenzufassen: die Geschichte von Brettsperrholz hat eine Revolution im Bauwesen ausgelöst. Das innovative Konstruktionsmaterial hat sich seit den 90er Jahren stetig weiterentwickelt und ist heute aus zahlreichen Anwendungen nicht mehr wegzudenken. CLT bietet zahlreiche Vorteile: es ist nachhaltig, kostengünstig und kann für höhere Gebäude als herkömmliche Holzkonstruktionen verwendet werden. Dank seiner wärmedämmenden Eigenschaften und seiner Langlebigkeit ist das Material auch bei Architekten und Bauherren sehr beliebt. Kurz gesagt: Brettsperrholz wird den Bauwesenmarkt in der Zukunft maßgeblich prägen.

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