Qualitätsbau mit ökologischem Bonus

Neben den konstruktiven und ästhetischen Vorteilen eines Massivholzhauses aus Brettsperrholz spricht auch ein gewichtiges Umweltargument für den Einsatz dieses Baustoffes.

Der bauliche Einsatz von Holz ist eine der wenigen Möglichkeiten CO2 aktiv zu binden. Und dabei ist Holz regional verfügbar und wächst im Gegensatz zu herkömmlichen mineralischen Baustoffen nach – europaweit sogar mehr als geerntet wird.

CO2 Speicher

Holz bindet während seines Wachstum große Mengen an Kohlendioxid (CO2) und senkt zeitgleich den Kohlendioxidanteil in der Atmosphäre. Ein Kubikmeter Fichtenholz speichert dadurch rund eine Tonne CO2.

Die Speicherwirkung ist allerdings nur dann langfristig wenn Holz langfristig verwendet wird und bspw. als Baustoff, gebunden werden kann. Kein Vorteil für das Klima hingegen ist es, großflächig Bäume am Ende ihres Lebens einfach verrotten zu lassen. Damit wird CO2 in gleichem Maße freigesetzt, wie es vorher im Holz gebunden wurde.

Nachwachsend

Der Rohstoff Holz, durch kontrollierte nachhaltige Forstwirtschaft gewonnen, kommt also dem Klima zugute ohne den Wald als Lebensraum zu schädigen.

Im Gegenteil jeder Baumstamm der geerntet wird und im Holzbau Verwendung findet schafft Platz für neues Waldwachstum. Und neue Bäume vermehren wiederum den CO2-Speicher durch Holz.

CO2 positiv

Wände, Decken und Decken aus massivem Holz – je mehr Massivholz zum Einsatz kommt desto besser die Ökobilanz eines Hauses. Sogar CO₂-neutrale oder CO₂-positive Holzhäuser sind möglich.

Zusätzlich gilt Holz als wärmedämmender Baustoff mit dem sich, bei entsprechenden Wand- und Dachaufbauten, weitreichende Energieeinsparungen realisieren lassen, mit dem Ergebnis eines äußerst geringen Energiebedarfs.

Reduzierung von CO2 durch geringeren Beton- und Stahlverbrauch

Die traditionelle Bauwirtschaft setzt große Mengen an CO2 frei. Geschätzt ist die Branche für ca. 15% des globalen CO2 Ausstoßes verantwortlich.

Ein Massivholzhaus speichert also nicht nur CO2 in Form von Holz, sondern vermeidet auch die Treibhausgasemissionen aus der Zement- und Stahlproduktion.

Zudem erfordern Niedrigenergie-Standards konventionellen Hausbau immer mehr Dämmung. Die üblichen Materialien Mineralwolle und Polystyrol sind umstritten, weil sie bei der Herstellung ebenfalls viel Energie verbrauchen. Elektrische Lüftungsanlagen, die Feuchtigkeit aus hermetisch dichten Gebäudehüllen abführen, machen die Haustechnik kompliziert und kosten im Betrieb Strom. Die ist bei Massivholzwände nicht notwendig, da das Holz in seiner natürlichen Zellstruktur viel Feuchtigkeit aufnehmen und später wieder abgeben kann – für ein natürlich angenehmes Raunklima.

Regional verfügbar mit kurzen Transportwegen

Deutschlandweit und auch europaweit wächst derzeit jährlich mehr nutzbares Holz nach als geschlagen wird.

Holzwirtschaft in Deutschland, Bayern und dem Alpenraum hat Tradition, so ist bspw. ein Drittel der Fläche Bayerns ist bewaldet. Dadurch ergeben sich kurze Lieferwege und eine Steigerung der Wertschöpfung in der Region.